Wirtschaftsjunioren Köln

Mädchen machen sich stark in Kölner Unternehmen

Mädchen machen sich stark in Kölner Unternehmen
Realschülerinnen lernten beim Bewerbungstraining, worauf es ankommt. Foto: Wirtschaftsjunioren Köln

Wissenschaft und Forschung in Köln

Standortfaktor Wissen

Köln hat Tradition. Davon zeugt die über 2000-jährige Historie, aber auch die weit zurückreichende Geschichte von Wissenschaft und Forschung. Bereits ...

Medizin und Pflege

Internationale Drehscheibe der Gesundheitswirtschaft

Ein weitreichendes Angebot an medizinischen Einrichtungen auf höchstem Niveau ist in Köln zuhause: Von Forschung und Lehre über umfassende Gesundheitsservices ...

Bauwirtschaft

Aus Köln – für Köln

Köln ist eine vitale Stadt, in der viel gebaut wird. Natürlich müssen auch der Bestand und die Infrastruktur in Schuss ...
6. März 2018

Elf Realschülerinnen der neunten Klasse haben von einem Bewerbungstraining der Wirtschaftsjunioren Köln profitiert. Das Projekt „Pazar – Mädchen machen sich stark in Kölner Unternehmen“ ist ein IHK Stiftungs-Förderprogramm für Schülerinnen der Kölner Henry-Ford-Realschule, das auf den Kölner Arbeits- und Ausbildungsmarkt vorbereitet. Ziel ist ein Ausbildungsvertrag in einem Kölner Unternehmen. Um die Mädchen auf diesem Weg zu unterstützen, haben die Wirtschaftsjunioren Köln in Kooperation mit der IHK Stiftung ehrenamtlich ein Bewerbungstraining durchgeführt. Das praxisnahe Angebot soll eine Lücke zwischen Schule und Beruf schließen und damit ein Gewinn für Bewerberinnen und Kölner Unternehmen gleichermaßen sein.

Worauf kommt es beim Anschreiben und Lebenslauf an? Wie sieht ein gutes Bewerbungsfoto aus? Wie trete ich beim Vorstellungsgespräch auf? Um diese Themen und Fragen ging es im Bewerbungstraining der Wirtschaftsjunioren Köln. „Wir sind alle aus der Praxis und führen oft selber Bewerbungsgespräche. Wir wissen also, worauf es ankommt. In den Schulen vor Ort wird uns immer wieder bewusst, wie viele Fehler gemacht werden, die vermeidbar wären“, sagt Johanna Luetgebrune, eine der Trainerinnen der Wirtschaftsjunioren.

Im Bewerbungstraining bei den Realschülerinnen ging es um ganz praktische Dinge: Von der Bestätigung des Termins über die Kleiderauswahl und der inhaltlichen Vorbereitung bis zur Planung der Anfahrt und dem Verhalten vor Ort. Im Training wurden Gespräche simuliert sowie Umgangsformen und Körperhaltung besprochen. Ein besonderes Augenmerk lag darauf, die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen. „Es geht uns darum, den Mädchen anhand von Tipps und gezielten Übungen Sicherheit zu geben“, so Johanna Luetgebrune. Aus Erfahrung der Wirtschaftsjunioren haben interaktive Trainings den größten Erfolg. Das habe sich auch in diesem Training gezeigt.

Es ist nicht das erste gemeinsame Projekt, das die Wirtschaftsjunioren Köln e.V. mit der IHK Stiftung für Ausbildungsreife und Fachkräftesicherung durchführen. Im vergangenen Jahr konnten unter anderem 80 Flüchtlinge an einem Bewerbungstraining teilnehmen. „Das Konzept hat sich als erfolgreich bewährt“, so Tina Riepel, Geschäftsführerin der IHK-Stiftung für Ausbildungsreife und Fachkräftesicherung. „Dank des ehrenamtlichen Engagements der Wirtschaftsjunioren Köln erhalten die Projektteilnehmerinnen ein praxisorientiertes Training, welches ihnen hilft, eine große Hürde im Bewerbungsverfahren erfolgreich zu meistern.“ Das Projekt „Pazar“ (türkisch für „Markt“) dient auch dazu, dass junge Mädchen einen Überblick über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in der Kölner Region bekommen. Von der Metallbauerin bis hin zur Managerin – alles ist machbar.

Weitere Informationen stehen unter www.ihk-stiftung-koeln.de/foerderprojekte/ zur Verfügung.

Autor: Kathrin Roehrig
Copyright © 2016 – 2018 | koelnmagazin.net