Förderpreis

Ingenieursförderung in der Region Köln wird Chefinnensache

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Foto: VDI, Stephan Hubrich

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Oberbürgermeisterin Henriette Reker übernimmt die Schirmherrschaft des diesjährigen Förderpreises des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) Kölner Bezirksverein e.V. Mit dem Preis werden hervorragende Abschlussarbeiten in ingenieurwissenschaftlichen Fächern geehrt. Die Einreichung ist noch bis Ende April möglich. Die Prämierung findet am Donnerstag, den 12.10.2017, am Flughafen Köln/Bonn statt.

„Technische und gesellschaftliche Herausforderungen sind nur mit Ingenieuren realisierbar“, sagt Karl-Heinz Spix, Vorsitzender des VDI Kölner Bezirksvereins, „ihr Wissen ist allen Bereichen des Lebens gefragt.“ Darum möchte der VDI den Nachwuchs in diesem Berufsfeld fördern. „Rund 1.500 Ingenieure, knapp ein Fünftel der Absolventen aus NRW, kommen aus Köln und der Region“, so Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, „aber es müssen noch viel mehr werden.“

Deutschland ist weltweit für seine hohe Kompetenz in den Ingenieurswissenschaften anerkannt und dies soll auch in Zukunft so bleiben. Dafür sind immer mehr Fachkräfte und deren Ausbildung nötig. Gerade auch die Förderung von Ingenieurinnen ist dabei sehr wichtig. Deswegen setzt sich der VDI auch speziell für Frauen und Mädchen in technischen Berufen und Studiengängen ein. Mit seinem Förderpreis möchte er Absolventinnen und Absolventen im Übergang von der Hochschule ins Berufsleben unterstützen. Bereits zum 35. Mal wird die Auszeichnung in diesem Jahr verliehen.

Für den VDI-Förderpreis 2017 steht Kölns Oberbürgermeisterin als Schirmherrin bereit, um ebenfalls ein starkes Zeichen zur Unterstützung der Ingenieurinnen und Ingenieure zu setzen.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker (Mitte) sowie Vorsitzender Karl-Heinz Spix (li.) und Schatzmeister Horst Behr (re.) vom VDI machen sich gemeinsam stark für Ingenieursnachwuchs in der Region Köln.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker (Mitte) sowie Vorsitzender Karl-Heinz Spix (li.) und Schatzmeister Horst Behr (re.) vom VDI machen sich gemeinsam stark für Ingenieursnachwuchs in der Region Köln.

Noch bis Sonntag, den 30.04.2017, können die Dekane und Fachbereichsleiter der Hochschulen im Einzugsgebiet des Kölner Bezirksvereins herausragende Abschlussarbeiten für den Förderpreis einreichen. Dies gilt für Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten der Region um Köln und Bonn. Ein Auswahlgremium wird anschließend die Einreichungen nach festgelegten Kriterien bewerten und so die drei besten ermitteln. Der erste Platz ist mit 2.000 Euro dotiert, Platz zwei erhält 1.000 Euro und Platz drei 500 Euro. Für alle nichtplatzierten Teilnehmer gibt es Buchpreise. Die Gewinner werden benachrichtigt und bei der Verleihung im Oktober gekürt.

Neben der Prämierung soll die Veranstaltung auch zum Austausch und Netzwerken zwischen Absolventen und Professionals dienen. Schließlich ist der Kölner Raum, laut Horst Behr, Schatzmeister des VDI, ein hervorragender Industrie-, Technologie- und Dienstleistungsstandort, der beste Jobperspektiven für Ingenieurinnen und Ingenieure bietet.

Autor: lew
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