Rückbau der Kaserne Brasseur in Westhoven

Renaturierung beginnt

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Rückbauarbeiten an der ehemaligen Kaserne Brasseur. Foto: BImA

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Mit der Aufstellung des Baustellenschildes am 30. November startet die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) offiziell die Rückbauarbeiten an der ehemaligen Kaserne Brasseur im Kölner Stadtteil Westhoven. Die vorhandene Infrastruktur wird entfernt und das Gelände als Offenlandbiotop gestaltet. Ein Teil des Geländes wird bereits zu einem Gewerbegebiet umgewandelt.

Als Teil der Rückbauarbeiten werden bis zum Herbst 2017 die betonierten Flächen entsiegelt, Kanäle und Leitungen ausgebaut sowie belastete Materialien entsorgt. Das Gelände liegt in der heutigen Wasserschutzzone II des Wasserwerks Westhoven und darf daher baulich nicht mehr genutzt werden. Die BImA plant, die frühere Militärliegenschaft dauerhaft als Naturschutzfläche zu renaturieren. Für die Bodenarbeiten hat sie den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW beauftragt. Die oberirdischen Gebäude hatte die BImA schon vor gut vier Jahren abreißen lassen.

Vorbild aus der Umgebung

Für das geplante Offenlandbiotop erhält die BImA die vorhandene Tier- und Pflanzenwelt. Die Flächen werden naturnah unterhalten: Dafür lässt die BImA das ehemalige Kasernengelände beispielsweise durch Ziegen und Schafe beweiden. Der Bundesforstbetrieb Rhein-Weser koordiniert die Beweidung. Das Biotop wird zukünftig durch einen hohen Zaun geschützt. Vier Millionen Euro investiert die BImA in das gesamte Projekt.

Kaserne Brasseur

Das Gelände wurde seit 1936 militärisch genutzt, zuletzt von den belgischen Streitkräften, die die Kaserne ab 1995 schrittweise an den Bund zurückgaben. In den Folgejahren verkaufte der Bund Teile an die Stadt, damit das angrenzende Gewerbegebiet vergrößert werden konnte. Der BImA gehört heute noch eine Fläche von insgesamt 10,24 Hektar.

Autor: km
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