Belgisches Viertel

Wohnen und Arbeiten an der Christuskirche

Wohnen und Arbeiten an der Christuskirche
Foto: Evangelische Gemeinde Köln, Engelbert Broich
Unter Regie der Evangelischen Gemeinde Köln ist am denkmalgeschützten Kirchturm der Christuskirche im Belgischen Viertel ein markantes Gebäudeensemble entstanden, das verschiedene Nutzungsarten vereint.

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Gestalterisches wie inhaltliches Zentrum des Umbaus bildet das neue Kirchenschiff, das unmittelbar an den neogotischen Kirchturm von 1894 anschließt. In den beiden flankierenden fünfgeschossigen Gebäudeflügeln befinden sich nach den Plänen der Arbeitsgemeinschaft Klaus Hollenbeck Architekten und MAIER ARCHITEKTEN die neuen, barrierefrei zugänglichen Gemeinderäume sowie 3.200 Quadratmeter Wohn- und Gewerbeflächen. Der begrünte Gemeindegarten umfasst 280 Quadratmeter, unter dem Areal stehen 30 Tiefgaragenstellplätze zur Verfügung.

Der Umbau geht auf einen ambitionierten Beschluss zurück, den die Gemeinde bereits 2011 gefasst hatte: Die Erhaltung von Raum für geistliches Leben und engagierte Gemeindearbeit unter optimaler Weiterentwicklung des wirtschaftlichen Potentials des Standortes.

In der Nähe von Stadtgarten und Westbahnhof gelegen, ist die Christuskirche die erste Kirche in Köln, die aus eigenen Mitteln der Evangelischen Gemeinde Köln finanziert wurde. Erbaut wurde sie von 1891 bis 1894 als neogotische Hallenkirche. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Sakralbau aufgrund seiner Nähe zum Westbahnhof fast vollständig zerstört. Lediglich der Turm, mit 77 Metern der zweithöchste Kirchturm in Köln, die innere Orgelempore sowie das ebenfalls denkmalgeschützte Basement blieben erhalten.

Autor: km
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