Wirtschaftskongress

Digitalbranche trifft sich beim cologne IT summit_


Digitalbranche trifft sich beim cologne IT summit_

Ein Highlight und Besuchermagnet war der smarte Roboter NAO Foto: cologne IT summit_

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Mit über 500 Besuchern verbuchte der cologne IT summit_ in diesem Jahr Besucherrekorde. Zum siebten Mal fand dieser jährliche Digitalisierungskongresses in der Industrie- und Handelskammer zu Köln statt.

Mehr als 500 Besucher kamen zum cologne IT summit_

Mehr als 500 Besucher kamen zum cologne IT summit_

Wie die Digitalisierung unser Leben und Arbeiten verändert und weiter verändern wird, um diese zentrale Frage ging es beim siebten cologne IT summit_. Beim diesjährigen Wirtschaftskongress sorgten in den Ausstellungs- und Kongressräumen rund 70 Moderatoren und Redner, 16 Verbände, 15 Medien- und drei Eventpartner sowie 30 Aussteller unter der Schirmherrschaft der Stadt und IHK Köln für einen digitalen Jahresauftakt.

Ulf C. Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln, lobte die Veranstaltung: „Als analogen Treffpunkt der Digitalbranche und vor allem der interessierten Unternehmen unterstützen wir den cologne IT summit_ gerne“, sagte er. „Netzwerk- und Informationstreffen wie dieses sind wichtige Impulsgeber für die lebendige, offene und aktive Szene in Köln. Wir freuen uns sehr, dass das Thema Digitalisierung auf vielen Ebenen in der Region Fahrt aufgenommen hat und hoffen, dass die Signale in den Unternehmen ankommen und umgesetzt werden.“ Der Kölner Stadtdirektor Stephan Keller betonte die große Bedeutung der Stadt als IT-Cluster für die hiesige Wirtschaft.

 

Künstliche Intelligenz kein Ersatz für den Menschen

Ein Highlight und Besuchermagnet war der smarte Roboter NAO – den hatte Partner IBM zur Begleitmesse des jährlichen Digitalisierungskongresses mitgebracht. Der humanoide Roboter bewegte sich fast so mühelos wie ein Mensch, schwang zu Micheal Jacksons „Thriller“ Arme und Hüften und beherrschte sogar komplexe Thai Chi Übungen. Der Wissensschatz des kleinen NAO basiert auf der Künstliche-Intelligenz-Technologie Watson aus dem Hause IBM. Stefan Riedel, IBM-Vice President: „Kognitive Systeme wie Watson können die Art und Weise verändern, wie Unternehmen künftig denken, handeln und arbeiten werden. Diese Systeme lernen durch Interaktionen und liefern so evidenzbasierte Antworten, die für bessere Ergebnisse sorgen.“

Wie groß das Interesse an den neuen Technologien ist, zeigte sich im vollbesetzten Diskussionspanel zum Thema „Künstliche Intelligenz – gewinnen Roboter, Algorithmen und Daten das Rennen um Industrie 4.0?“. Dieser Frage gingen IBM-Mann Stefan Riedel, Dr. Dominique Ziegelmayer, Director Enterprise Solutions bei Trusted Shops GmbH und Tobias Meisen, Juniorprofessor an der Fakultät für Maschinenwesen der RWTH Aachen University und Geschäftsführer des Lehrstuhls für Informationsmanagement im Maschinenbau, nach. Moderiert wurde das Panel von Monika Gatzke, die das Projekt CPS.HUB NRW – Competence Center for Cyber Physical Systems an der Bergischen Universität Wuppertal verantwortet. Einigkeit herrschte bei den Diskutanten in einem wesentlichen Punkt: Künstliche Intelligenz sei kein Ersatz für den Menschen. Doch sie werde ihn künftig bestmöglich in seiner Arbeit unterstützen.

 

Namhafte Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Forschung

Smart-Glasses bieten im Arbeitsalltag interessante Anwendungsmöglichkeiten.

Smart-Glasses bieten im Arbeitsalltag interessante Anwendungsmöglichkeiten.

Auf den diversen Podien nahmen führende Repräsentanten aus Wirtschaft, Politik und Forschung Platz, die Impulse für Unternehmensstrategie, Führungskultur und Geschäftsalltag gaben. Unter ihnen Stefan Auerbach, CEO bei Lufthansa Systems, Professor Heinrich Schradin, geschäftsführender Direktor des Instituts für Versicherungswissenschaft an der Universität zu Köln, Riccardo P. Sperrle, CIO der Tengelmann-Gruppe, Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW), sowie Klaus Wilke, General Manager IT bei der Toyota Deutschland GmbH. Die beherrschenden Themen: Data Security, InsurTech, Big Data, Virtual und Augmented Reality.

Neben dem IBM-Roboter gab Professor Wolfgang Prinz, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik (FIT), einen Ausblick auf eine andere Zukunftstechnologie. Er demonstrierte die Einsatzmöglichkeiten von Smart-Glasses – Datenbrillen wie die HoloLens oder Oculus Rift. „Mit diesen Geräten kann nicht nur gespielt werden. Sie bergen im Arbeitsalltag zahlreiche interessante Anwendungsmöglichkeiten“, so Prinz. Als Beispiele nannte er handwerkliche Tätigkeiten, Architektur, Bauplanung und kooperatives Arbeiten.

Autor: lew

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