Weltmarktführer der Region Köln

Digitalisierung steht im Fokus

Digitalisierung steht im Fokus
Foto: Jörn Wolter
WirtschaftsWoche und Stadt Köln haben am 11. Mai den zweiten Tag der Weltmarktführer der Region Köln veranstaltet. Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte Oberbürgermeisterin Henriette Reker die rund 200 Gäste in der Kölner Flora.

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Das Thema Digitalisierung war ein Schwerpunkt der Veranstaltung und stand auch im Mittelpunkt der politischen Keynote von Garrelt Duin, NRW-Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk. Er betonte besonders die Herausforderungen des Mittelstandes bei der digitalen Transformation. Weitere Schwerpunkte waren Zukunftstechnologien und Internationalisierungsstrategien am Standort Köln. Zahlreiche Spitzenreferenten wie Bernhard Mattes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH, Simone Menne, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG, WDR-Intendant Tom Buhrow, Dr. Michael Fübi, Vorstandsvorsitzender der TÜV Rheinland, der Vorstandsvorsitzende der Deutz AG, Dr. Helmut Leube, und Donald Watros, President HBC International und Aufsichtsratsvorsitzender der GALERIA Kaufhof GmbH sorgten für Spannung und gaben wichtige Impulse.

„Der Tag der Weltmarktführer hat sich zu einem Muss für den Terminkalender der Unternehmensspitzen in der Region entwickelt“, sagt Wirtschaftsdezernentin Ute Berg. „Mit zukunftsweisenden Themen und herausragenden Referenten hat auch die zweite Folge unseres Kongresses einen lebendigen Einblick in die Führungsetagen Kölner Unternehmen geboten.“

Linkes Bild: Gute Laune bei den Teilnehmern – Wirtschaftsdezernentin Ute Berg mit TÜV-Vorstand Dr. Michael Fübi.

Erfolgreiche Jungunternehmer
Michael Hummel, Gründer Parstream, und Oliver Tuszik, Geschäftsführer Cisco, stellten beeindruckend dar, wie das Kölner Start-up Parstream Ende 2015 vom IT-Riesen Cisco übernommen wurde und sich daraus eine Win-Win-Situation für beide ergab.

Florian Michajlezko stellte sein Unternehmen Fond of Bags vor, das mit ergonomischen Schulrucksäcken erfolgreich wurde. Die Firma startete 2010 mit vier Personen und beschäftigt inzwischen über 150 Mitarbeiter.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker begrüßt Ford-Chef Bernhard Mattes.

Dass in Köln Start-ups besonders unterstützt und gefördert werden sollen, wurde im Gespräch zwischen Ute Berg und dem STARTPLATZ-Gründer Dr. Lorenz Gräf deutlich. Die Wirtschaftsdezernentin setzt aber auch auf neue Impulse durch die Bewerbung um das DWNRW-Hub. „Wir wollen eine der regionalen Plattformen für die Digitale Wirtschaft in NRW werden und mit unserer Bewerbung die Zusammenarbeit etablierter Unternehmen mit Gründern befördern.“

Für Ute Berg hat Köln einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber den anderen Start-up-Metropolen wie Berlin oder Frankfurt: „Die Stadt steht für den gelungenen Brückenschlag zwischen digitalen Start-ups und mittelständischen und großen Unternehmen aller Branchen.“

Mit dem hochkarätigen Programm des Wirtschaftskongresses hat Köln sich als Top-Adresse für international erfolgreiche Unternehmen und als wachsender Wirtschaftsstandort positioniert. „Ich habe schon einige Wunschkandidaten für neue interessante Vorträge im nächsten Jahr“, sagt Wirtschaftsdezernentin Berg. „die Messlatte liegt hoch, aber ich bin sicher, es wird wieder ein spannender Tag!“

Parstream-Gründer Michael Hummel und Cisco-Deutschland-Chef Oliver Tuszik im Gespräch mit Daniel Rettig von der WirtschaftsWoche.

Autor: km
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