Kölner Tourismusentwicklung 2018

Moderates Wachstum auf hohem Niveau

Moderates Wachstum auf hohem Niveau
Mehr Besucher in Köln: Im Jahr 2018 wurden mehr Übernachtungen gezählt. Als ein wichtiger Wachstumsmarkt gilt China. Foto: Shutterstock


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Ein mäßiges Wachstum auf hohem Niveau ließ sich im touristischen Jahr 2018 in Köln beobachten. Nach sehr hohen Zuwächsen 2017 und einem turnusgemäß schwächeren Messejahr, wurden 3,7 Millionen Gästeankünfte und 6,29 Millionen Übernachtungen im Jahr 2018 gezählt.

Insgesamt steigerten sich damit die Ankünfte um drei Prozent und die amtlich erfassten Hotelübernachtungen um 0,7 Prozent. Insbesondere der Kölner Tagungsmarkt verzeichnete 2018 deutliche Steigerungen sowohl bei der Zahl der Veranstaltungen (52.747, +6,5 Prozent) als auch bei den Teilnehmern (4,3 Millionen, +8,5 Prozent). Allein der in Köln generierte Umsatz aus dem Meeting-Geschäft beläuft sich einer im vergangenen Jahr veröffentlichten Studie zufolge auf 720,1 Millionen Euro. Der jährliche touristische Bruttoumsatz liegt nach Hochrechnungen von KölnTourismus auf Basis aktueller statistischer Daten bei 6,7 Milliarden Euro. „Geschäftlich und privat motivierte Reisen nach Köln erzeugen erhebliche Umsätze in den verschiedensten Wirtschaftsbereichen der Stadt. Dies zeigt einmal mehr, dass Tourismus einen wichtigen Beitrag zur Standortentwicklung insgesamt leistet. Unser Augenmerk liegt dabei auf einem verträglichen Neben- und Miteinander von Gästen und Einheimischen, dafür wollen wir sorgen“ so Elisabeth Thelen, Aufsichtsratsvorsitzende der KölnTourismus GmbH.

Stabile Volumenmärkte – dynamischer Potenzialmarkt China 

Bei den wichtigsten Quellmärkten für Köln gab es kaum nennenswerte Veränderungen. Das Wachstum der starken Volumenmärkte gilt weiterhin als weiterhin stabil: Die meisten Übernachtungen wurden wieder von deutschen Gästen getätigt (4,13 Millionen, +1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum), gefolgt vom wichtigsten ausländischen Quellmarkt Großbritannien mit einem hohen Zuwachs von 11,7 Prozent bei den Übernachtungen (242.651). Die USA (201.156, -0,1 Prozent), die Niederlande (179.115, +4,5 Prozent) und Belgien (104.187, +5,7 Prozent) vervollständigen die Top 5.

Großes Potenzial besitzt der chinesische Markt für Köln. Hier steigerten sich die Übernachtungszahlen in der Langzeitbetrachtung der letzten zehn Jahre um 163 Prozent auf 98.206. Das Übernachtungsergebnis russischer Gäste ist im Vergleich zum Vorjahr, in dem die Eishockey-WM in Köln ausgetragen wurde, zwar rückläufig (52.819, -12,2 Prozent), gemessen an 2016 mit 39.840 Übernachtungen aus Russland wird jedoch eine grundsätzliche Positiventwicklung des Marktes deutlich. Insgesamt entspricht dieses gute Abschneiden Kölns in den Märkten dem positiven Deutschlandtrend. „Die steigenden Gästezahlen aus Deutschland freuen uns diesmal besonders, denn gerade inländischen Städtereisenden bieten wir seit einiger Zeit mit unseren Projekten #urbanana und #urbanCGN Themen der starken Kölner Kreativszene an“, erklärt Stephanie Kleine Klausing, stellvertretende Geschäftsführerin der KölnTourismus GmbH. „Es zeigt sich: Tourismus und Kreativszene wachsen zusammen, Business- und Freizeitanlässe sind nicht immer scharf trennbar und Bedürfnisse von Gästen, Einheimischen und temporary citizens gleichen sich an. Das sind Rahmenbedingungen, innerhalb derer wir einen qualitativen und nachhaltigen Tourismus für Köln gestalten wollen“, so Kleine Klausing.

Autor: Florian Meurer

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