Parkhaus kombiniert mit Wohnraum

Neue Fassade in der Magnusstraße wertet Kölner Stadtbild auf

Neue Fassade in der Magnusstraße wertet Kölner Stadtbild auf
Hellgelb, golden und champagnerfarben funkelt die neue Fassade des Park- und Wohnhauses in der Magnusstraße am Friesenplatz. Foto: Roland Rossner


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Eine aufwändige Fassade verbindet das Parkhaus in der Magnusstraße am Friesenplatz mit neu geschaffenem Wohnraum. Verantwortlich für das Projekt waren der Kölner Bauträger WvM Immobilien + Projektentwicklung GmbH und die METROPOL Immobilien und Beteiligungs GmbH.

Den Fassadenwettbewerb zu diesem Projekt gewann das Kölner Architektenbüro v-Architekten. Mit ihrer Idee, das bestehende Parkhaus und die aufgestockten Wohnräume fugenlos miteinander zu verbinden, überzeugten sie die Jury. Diese bestand aus Vertretern der Stadt Köln und der Bauträger sowie aus erfahrenen Architekten.

Die Hauswand ist nun mit vollflächigen schwarz beschichteten Fassadenblechen verkleidet, die sowohl der Witterung standhalten, als auch luftdurchlässig und blickdicht sind. In geringem Abstand hängen vor dieser Ummantelung eloxierte Aluminiumbleche mit gestanzter Rechtecklochung in unterschiedlichen Größen. „Die Gestaltung der Fassade war eine neue Herausforderung, die wir erfolgreich gemeistert haben“, sagt René Warzecha, Projektleiter der WvM. „Neben der tollen Ansicht sind wir auch froh, neuen Wohnraum in einer super Lage geschaffen zu haben.“

Wohnen auf dem Parkdeck

Das Parkhaus Ecke Magnusstraße und Alte Wallgasse entstand in den 1960-er Jahren und liegt zentral in der Kölner Innenstadt, mit vielen Einkaufsmöglichkeiten und öffentlichen

Insgesamt entstanden durch das Projekt 31 Eigentumswohnungen mit Größen von 75 bis 210 Quadratmetern.

Insgesamt entstanden durch das Projekt 31 Eigentumswohnungen mit Größen von 75 bis 210 Quadratmetern.

Verkehrsmitteln in der Nähe. Nach dem veränderten Mobilitätsverhalten der Menschen war das Parkhaus nicht mehr komplett ausgelastet und der Betreiber CONTIPARK International Parking GmbH entschied sich nach Anraten der METROPOL für eine teilweise veränderte Nutzung. „Es war ein langer Vorlauf nötig“, erinnert sich Guido Steinbach von der METROPOL. „Fast fünf Jahre beanspruchten Ankauf, Konzeption, Wettbewerbsverfahren, Bebauungsplanverfahren und Baugenehmigung“. 2014 wurden dann die beiden oberen Parkgeschosse abgetragen und um drei Wohngeschosse ergänzt. Insgesamt entstanden dadurch 31 Eigentumswohnungen mit Größen von 75 bis 210 Quadratmetern.

Zu allen Wohneinheiten gehören eigene Parkplätze unterhalb der Wohnebenen. Die Eigentümer erreichen ihre Wohnungen über den Eingang eines neuen Entrée-Gebäudes an der Stirnseite des Parkhauses.

Autor: km
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