2019 – das Kölner Jacques Offenbach Jubiläumsjahr

Yes we Cancan

Yes we Cancan
Der nach dem Komponisten benannte Offenbachplatz vor der Oper Köln, aufgenommen im September 2011. Foto: Raimond Spekking / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)


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Ein Komponist, den jeder kennt, der Maßstäbe in der Musik gesetzt hat: Er kombinierte Kunst und Unterhaltung. Die Eintrittskarte für Jedermann. Seine Musik hat Witz und Charme, Unsinn wie Tiefsinn, sie ist voller Einfallsreichtum, eleganter Leichtigkeit und berührt die Menschen heute genauso wie vor 200 Jahren. Die Musikwelt in Deutschland und Frankreich und darüber hinaus wird dieses Jubiläum feiern. Und natürlich müssen der Komponist und sein Werk auch und gerade in seiner Heimat Köln gewürdigt werden. Aber wie? Jacques Offenbach wurde zwar in Köln geboren. Doch es gibt wenig, was in seiner Heimat daran erinnert. Am Offenbach-Platz stand früher die Synagoge, in der sein Vater Kantor war. Und sonst? Offenbar hat sich in den Köpfen der Menschen noch keine rechte Verbindung zwischen „Köln“ und  „Offenbach“ verankert. Hier beginnt unsere Entdeckungsreise. Denn Jacques Offenbach ist wie ein Geschenk an die Stadt. Ein Geschenk, das noch gar nicht richtig ausgepackt wurde.

Jeder hat Melodien von Offenbach im Ohr. Jeder kennt den schmissigen Cancan aus Orpheus in der Unterwelt oder die Barcarole aus Hoffmanns Erzählungen. Doch kaum einer weiß, dass diese bekannten Melodien von einem Kölner stammen. Als „Vater der Operette“ machte Jacques Offenbach Karriere in Paris. Dort wurde er zu einem Weltstar des 19. Jahrhunderts.

Das Jubiläum bietet die Chance, nicht nur Offenbachs Kreativität und Erbe erfahrbar zu machen, sondern sich zusammenzuschließen und gemeinsam zum Gelingen beizutragen. Das Miteinander als Kulturprojekt. Yes we Cancan 2019.

Ob Künstler, Institutionen, Spender und Sponsoren – wer Teil eines unvergesslichen Jubiläumsjahres werden möchte, ist herzlich eingeladen sich einzubringen.

info@koelner-offenbach-gesellschaft.org oder www.koelner-offenbach-gesellschaft.org

Autor: Kathrin Roehrig
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