Azubis gesucht

Fast 2.500 freie Ausbildungsstellen bei Kölner Firmen

Fast 2.500 freie Ausbildungsstellen bei Kölner Firmen
Azubis in der Lebensmittelindustrie sind unter anderem am 3D-Drucker aktiv. Auch Kölner Firmen haben derzeit noch Ausbildungsplätze in der Ernährungsbranche zu vergeben. Foto: NGG
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14. Oktober: Hop oder Flop: Kulturwandel in Organisationen

Wann: 14. Oktober 2019 | Wo: Rathaus, Spanischer Bau – Ratssaal, Rathausplatz 1 , 50667 Köln-Altstadt/Nord | Veranstalter: Kölner Wissenschaftsrunde (KWR) | ...

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15. Oktober: BioRiver Boost!

Wann: Dienstag, 15. Oktober 2019 ab 10.30 Uhr | Bewerbungsschluss: 31. August | Wo: Miltenyi Biotec, Friedrich-Ebert-Straße 68, 51429 Bergisch Gladbach | ...

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29. und 30. Oktober: Finale „DIGITAL X 2019“

Wann: Dienstag, 29. Oktober und Mittwoch, 30. Oktober 2019 ab 9.00 Uhr |  Wo: Kölnmesse, Messeplatz 1, 50679 Köln | Veranstalter: Telekom ...

Zum Start des neuen Ausbildungsjahres gibt es in Köln aktuell noch 2.499 freie Ausbildungsplätze. Damit sind bislang 37 Prozent aller gemeldeten Lehrstellen unbesetzt.

In ganz Nordrhein-Westfalen haben Unternehmen noch gut 40.000 Plätze zu vergeben, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt. Die NGG beruft sich dabei auf neueste Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Gewerkschafterin Manja Wiesner appelliert an Schulabgänger, sich auch in der Ernährungsbranche umzusehen: „Vom Süßwarentechnologen bis zur Chemielaborantin – die Lebensmittelindustrie bietet hochtechnische Berufe bei überdurchschnittlicher Bezahlung.“

Kölner Firmen haben jetzt noch 47 freie Plätze für künftige Experten rund ums Essen und Trinken zu vergeben. NRW-weit zählt die Branche laut Arbeitsagentur noch rund 2.000 offene Azubi-Stellen. Die Ernährungsindustrie ist der viertgrößte Industriezweig in Deutschland. Sie sei mit rund 4.900 Beschäftigten allein in Köln ein „wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region“, so Wiesner. Nach Einschätzung der NGG-Geschäftsführerin dürften gelernte Fachleute künftig kaum Probleme haben, hier eine passende Stelle zu finden. „Gefragt ist insbesondere die Fachkraft für Lebensmitteltechnik. Wer das lernt, hat nach der Ausbildung einen soliden Titel in der Hand. Je nach Betrieb können Gesellen eine Spezialisierung etwa für Getränke, Brot- oder Tiefkühlwaren draufsatteln und es bis zum Industriemeister bringen“, erklärt Wiesner. Aber Lebensmitteltechniker seien nicht nur „Experten für Brause, Backfisch oder Bonbons“. Die Digitalisierung schreite in ihrem Berufsfeld so schnell voran wie in kaum einer anderen Branche. „Künstliche Intelligenz ist in der Ernährungsindustrie längst angekommen und steuert zum Beispiel Abläufe in der Lagerlogistik. Das macht die Jobs nicht nur für Mechatroniker und Computerspezialisten interessant. Die neuen Technologien bieten ganz neue Möglichkeiten – vom Ausprobieren neuer Rezepte bis hin zur App-basierten Kommunikation mit dem Verbraucher“, so Manja Wiesner.

Autor: Florian Meurer
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